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Was ist die PINGU-Studie

In der PINGU-Studie (deutscher Titel: Multimodale Interventionsstudie zur Fettsäureoptimierung in der Beikost) soll untersucht werden, ob eine optimierte Fettsäurezusammensetzung der Beikost die Fettsäureversorgung bei Säuglingen im 2. Lebenshalbjahr beeinflusst.

In PINGU bekommen Babys handelsübliche Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Menüs, die sich lediglich durch das verwendete Pflanzenöl (Maiskeimöl oder Rapsöl) unterscheiden. Ein Teil der Babys be­kommt an 2 Tagen in der Woche Gemüse-Kartoffel-Fisch-Menüs. Hergestellt werden diese Menüs eigens für PINGU von der Firma HiPP.

Inwieweit die Säuglinge von dieser Optimierung profitieren, kann am besten anhand von Blutuntersuchungen festgestellt werden. Dazu werden nur wenige Milliliter Blut benötigt. Zur Unterstützung der Ergebnisse werden zudem Wangenschleimhaut über den Speichel sowie bei der Mutter eine Blut- und Muttermilchprobe entnommen.

Neben Entwicklungsuntersuchungen werden Geschmackstests von üblichen Beikostprodukten durchgeführt und Ihre persönlichen Einstellungen, z.B. zum Fischverzehr, erfragt.

Warum ist die PINGU-Studie wichtig?
  • Sie erfasst langkettige Omega-3-Fettsäuren, weil
    • sie für das starke Wachstum im 2. Lebenshalbjahr benötigt werden und weil
    • sie für das Gehirnwachstum und das Sehvermögen wichtig sind.
    • Omega-3-Fettsäuren sind auch in Muttermilch enthalten.
  • Sie dient der Verbesserung der Zusammensetzung der kommerziellen Beikost für Säuglinge in Deutschland.
  • Sie liefert wissenschaftlich gestützte Empfehlungen für eine optimierte Fettsäurezufuhr mit der Beikost bei Säuglingen.